Nuggi ja oder nein? Eine Frage, die sich fast alle Eltern stellen. Vielen nutzen ihn, um das Kind zu beruhigen, noch häufiger setzen sie ihn als Einschlafhilfe ein. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Entscheidung relevante Vorteile für das Baby mit sich bringt und bei richtiger Anwendung die positiven Aspekte klar überwiegen.

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Von wann an darf man einem Kind einen Nuggi geben?

Bei Flaschenkindern gilt keine Altersgrenze. Sie können von Anfang an einen Nuggi bekommen.

Beim Stillen gehen die Meinungen mehr auseinander. Die meisten pädiatrischen Gesellschaften empfehlen aber weiterhin, den Nuggi dem Kind erst zu geben, wenn das Stillen gut eingespielt ist. Das ist nach ungefähr 3-4 Wochen der Fall.

Wenn sie unsicher sind fragen Sie Ihre Stillberaterin oder Fachperson, wann Sie Ihrem Neugeborenen den Nuggi zum ersten Mal anbieten sollen.

Aus fachlicher und medizinischer Sicht gibt es heute einige Gründe, die für den Nuggi sprechen. Mehrere Studien belegen, dass der Nuggi das SIDS-Risiko (Plötzlicher Kindstod) senken kann. Non-nutritives Saugen beruhigt Babys nicht nur, es lindert auch ihre Schmerzen. Nuggis werden oft auch eingesetzt während Blutentnahmen, Impfungen oder bei Kolikkindern.

Wie bei allen Dingen kommt es auch beim Nuggi vor allem auf die Dosis sowie einen intelligenten und verantwortungs-bewussten Umgang an. Eltern sollten dem Kind den Nuggi nur sporadisch und in bestimmten Situationen geben.

Es ist relevant auch die Hygienerichtlinien zu beachten was das Auskochen anbelangt.