Manche Babys weinen und schreien so viel, dass sie die Nerven ihrer Eltern auf eine richtige Zerreissprobe stellen

erster schrei

Als Schreikind (in der Umgangssprache Schreibaby genannt) wird das Verhalten eines Säugling bezeichnet, der an unstillbaren, dauerhaften Schreiattacken leidet. Das heisst, dass es mehr als drei Stunden am Tag aus vollem Hals brüllt, und dies mehr als drei Tage in der Woche und länger als drei Wochen. Jedes zehnte Kind wird als „Schreibaby“ bezeichnet. Das Schreien beginnt meist um die zweite Lebenswoche und bildet sich in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nach drei bis vier Monaten zurück.

èbersicht wie lange weinen

(Quelle Remo Largo)

Schreibabys haben nichts mit elterlichen Fehlern im Umgang mit dem Baby zu tun! Eltern sollten sich also nicht von Vorwürfen ihrer Umgebung irritieren lassen, sie würden ihr Kind falsch behandeln.

Das Kind nie Schütteln!

Lässt sich ein schreiender Säugling nicht beruhigen, darf er keinesfalls geschüttelt werden. Denn ihre kleinen Köpfe sind so empfindlich, dass die Gefahr einer Gehirnerschütterung oder gar einer Gehirnblutung besteht, dies kann schwere Schäden hinterlassen oder sogar zum Tod des Babys führen.
Bevor Eltern im Affekt handeln und dies später bereuen, sollten sie lieber das Zimmer verlassen oder eine Schreiambulanz aufsuchen.

An vielen grossen Kinderspitälern und Universitäts-Kinderspitälern, gibt es heute schon eine sogenannte Schreiambulanz.
Hilfe gibt es auch bei der Fachstelle für Säuglingsfragen unter http://www.schreibaby.ch und bei der privaten Elterninitiative www.schreibabyhilfe.ch .

Besprechen Sie die Thematik mit Ihrem Kinderarzt und/oder der Mütter-/Väterberatung.
Schrei/Ruhe/Schlaf-Protokoll (Quelle Kispi ZH):

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